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Rahmen

Die Basis unserer Gruppenarbeit

Unsere bewährten Regeln:


  • Unsere Gruppentreffen sollen erst nach einem Erstkontakt besucht werden.

  • Die Gespräche die wir führen bleiben im Raum. Nichts darf weiter erzählt werden oder außerhalb der Gruppe bekannt werden. Nur so ist es möglich einen geschützten Rahmen im gegenseitigem Vertrauen zu geben.

  • Respektvolles umgehen miteinander ist als selbstverständlich anzusehen.

  • Der Gesprächskreis läuft nach einem erprobten Ritual ab: Ein kleiner Handschmeichler
    geht von Teilnehmer zu Teilnehmer. Wer ihn in Händen hält hat die Gelegenheit zum
    reden.

  • Wer am erzählen ist, wird nicht unterbrochen, darf ausreden und ist bemüht die Redezeit
    nicht länger als nötig zu gestalten.

  • Die Mitglieder sind gleichberechtigt. Kein gegenseitiges Verdrängen!

  • Wem Gespräche zu anstrengend werden oder ein längeres zuhören nicht verkraftet, darf den Gesprächskreis verlassen und kann auf Verlangen vom Gruppensprecher begleitet werden.

  • Niemand darf beleidigt oder lächerlich gemacht werden.

  • Religiöse Einstellungen jedes Einzelnen sind zu akzeptieren.

  • Politische oder rassistische Anschauungen sind unerwünscht.

  • Wir sind eine Selbsthilfegruppe ohne ärztliche Aufsicht oder Führung von anderer Stelle.

  • Jeder Teilnehmer ist für sich selbst verantwortlich und vertraut der Gruppe nicht mehr an als er möchte.

  • Niemand muss reden, auch dabei sein und zuhören ist erlaubt.

 

Erreichbare Ziele und Wünsche:


  • Lernen die Krankheit zu akzeptieren, sich mit ihr zu arrangieren.

  • Gemeinsame Aktivitäten unternehmen um aus der Einsamkeit heraus zu kommen.

  • Erleben, dass man nicht alleine ist mit der schwierigen Problematik.

  • Vertrauen zum Leben zurück gewinnen, denn dieses Vertrauen war einmal existent.

  • Belastbarkeit für den Alltag erlangen.

  • Geborgenheit durch den Zusammenhalt der Gruppe spüren.

  • Miteinander Möglichkeiten entdecken um wieder positive Gedanken zu entwickeln.

  • Vorträge zu dem Thema depressive Erkrankungen organisieren.

  • Selbstvertrauen erlangen.

  • Hilfe und Kontaktadressen erfahren.

  • Von den Erfahrungen der Mitglieder profitieren.


Die Regeln bzw. Ziele geben Betroffenen sowie Angehörigen die Chancen und Möglichkeiten um Sorgen, Ängste und Nöte im geschützten Rahmen frei aussprechen zu dürfen.


BITTE BEACHTEN:

Wir sind keine Therapeuten, d.h. eine u.U. benötigte ambulante oder stationäre Therapie können und wollen wir nicht ersetzen.

Unsere Gruppentreffen und weiteren Aktivitäten sind ein Zusammenfinden auf freiwilliger Basis und ohne Gewähr.




SHG-Treffen


Titelbild und Hintergrund (oben)
© Stephanie Hofschlaeger, www.sxc.hu